Was ist eigentlich qualitativ hochwertiger Content?

Yeah.png

Habt ihr schon mal die Qualität eures Contents gemessen oder euch gefagt, ob die Content-Bemühungen eures Unternehmens überhaupt beim User ankommen? Wenn ihr nur ein klein wenig gezögert habt, findet ihr am Ende dieses Blog Posts ein PDF mit einem Baukasten-System, mit welchem ihre eure Content-Qualität optimieren und eure Content-Effektivität boosten könnt.

Und wozu soll das gut sein?

Im Rahmen meiner Machbarkeitsstudie zur Masterarbeit bin ich der Frage nachgegangen, was eigentlich Content-Qualität ist. Hierfür habe ich die gängigen Werke der Content-Strategie durchgewälzt und eine Umfrage mit 54 Praktikerinnen und Praktikern aus Marketing und Kommunikation durchgeführt. Ihr braucht noch mehr Argumentations-Futter? Die Einleitung (in angepasster Form für diesen Blog) meiner Semesterarbeit könnte Abhilfe schaffen…

Ob auf Agenturseite oder innerhalb einer Unternehmung: Teams, die sich mit der Produktion von Content beschäftigen, sind angehalten, Fortschritte und die Messbarkeit ihres Outputs aufzuzeigen. Denn Content-Produktion ist teuer und es bedarf guter Argumente, um einen Vertrag zu verlängern oder ein neues Budget abzusegnen. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Content-Qualität. Wie Bill Gates (1996) bereits in den 90er Jahren in einem Essay schrieb, ist Content King. Jedoch nicht jeder Content kann König sein, denn dieser Status ist auch von der Qualität des Contents abhängig. Aber was genau ist qualitativ hochwertiger Content? Klaus Eck schreibt in einem Blog Post über Content-Qualität:

Wir sind uns sofort einig, wenn wir über Content-Qualität sprechen. Niemand will schlechte Inhalte publizieren oder lieber dumm als klug wirken. Jeder bevorzugt ganz selbstverständlich großartigen Content. Nur ist gleichzeitig niemandem klar, was das konkret heißt. In Wirklichkeit ist der Begriff Content-Qualität sehr subjektiv.
— Klaus Eck

Diese Subjektivität und Unschärfe in der Definition von Content-Qualität ergründet Mirko Lange in der Abhängigkeit von Content-Qualität von der Rolle, welche eine Person in einer Organisation einnimmt. So verfolge ein Social Media-Manager ganz andere Ziele, als beispielsweise ein SEO-Spezialist. Um dieses Silo-Denken aufzubrechen, sprechen die Content-Strateginnen Kristina Halvorson und Melissa Rach von «Alignment». Dabei gehe es nicht darum, Konsens zu finden, sondern ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

Mit qualitativ hochwertigem Content im Kampf gegen den Content-Schock

Zur Unschärfe der Definition von Content-Qualität kommt ein weiterer relevanter Aspekt hinzu: der Content-Schock und die sinkende Aufmerksamkeitsspanne der User führen dazu, dass ein Ungleichgewicht von produziertem und rezipierten Content besteht (Schaefer, 2014). Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, qualitativ «minderwertigen» Content zu generieren und in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Content-Qualität und Content-Effektivität

Während meiner Machbarkeitsstudie bin ich zum Schluss gekommen, dass für qualitativ hochwertigen Content sowohl die Content-Qualität wie auch die Content-Effektivität analysiert werden muss. Dabei trenne ich die Begrifflichkeit wie folgt:

Content-Qualität: Sagt aus, wie der Content beschaffen ist. Content wird auf der Senderseite optimiert.

Content-Effektivität: Sagt aus, was der Content beim User bewirkt. Content wird für die Empfängerseite optimiert .

YAY! Freeby – oder wie ihr für mehr Qualität im Internet sorgen könnt

Raus mit dem Autopilot und rein in die Content-Evaluierung. Einfacher gesagt als getan, denn es gibt nicht DIE Qualitätsfaktoren und auch nicht die Zauberformel, wie ihr eure Content-Qualität optimieren könnt. Denn diese ist Abhängig von der Content-Vision, den (Business)-Zielen und den Bedürfnissen der User eures Unternehmens. Basierend auf diesen Elementen könnt ihr das strategische Dach für euer Content-Qualitätsframework legen. Wie ihr euer eigenes Content-Qualitäts-Framework zusammenstellen könnt, erfahrt ihr im PDF. P.S. Wenn ich könnte, gäbe’s noch eine Pizza oben drauf.