Content Marketing: Das war 2018

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Neue Tools

Storrito: Das Tool zum Instagram-Stories planen

Das nützlichste Tool, dass ich 2018 entdeckt habe, ist Storrito. Sogar im Gratis-Plan kann man monatlich 10 Instagram-Stories schedulen. Und das voll automatisiert. Enttäuscht von Alternativ-Lösungen bei Hootsuite oder Later, bei denen Stories zwar planbar sind, aber noch per Push-Nachricht bestätigt werden müssen, ist Storrito echt ein Live-Saver am Wochenende. Ich kann am Freitag Stories einplanen und muss am Wochenende nicht an die Arbeit denken.

Likometer: Hier werden Influencer gefunden

Auch wenn Influencer oft nur nerven und nicht immer nachvollziehbar ist, was ihr Return On Investment für eine Marke ist, gehören Influencer 2018 für viele Mark zum Marketing Mix dazu. Für einen Event musste ich geeignete Influencer als Gäste auftreiben. Die Website Likeometer hat mir dabei geholfen, Influencer mit den richtigen Interessen ausfindig zu machen. Was ich als zentral für die Zusammenarbeit mit Influencern erachten: ein Vertrag. Denn wenn beide Seiten von Anfang an die Erwartungen des anderen kennen, kommt es nicht zu endlosen Diskussionen über Vergütung oder den geleisteten Output.

Telegram X: Für alle, deren Dropbox sowieso immer voll ist

Für alle, die Social Media Management betreiben und Videos auf dem Desktop schneiden, ist Telegram X eine super die Alternative zu Dropbox oder WeTransfer. Videos lassen sich einfach über den Webbrowser auf das Handy schicken. Anders als bei WhatsApp oder der normalen Version von Telegram findet jedoch keine Komprimierung der Auflösung statt.

Neue Strategien

Branding in Instagram-Stories mit eigenen Gifs

War 2016 jeder wild darauf, einen eigenen Snapchat-Filter zu lancieren (was ausserhalb der USA sehr schwierig war), sind es 2018 eigene Gifs für Instagram Stories. Seien es Stars bei der Fussball-WM als Markenbotschafter, der Kultprodukte oder Radiomoderatoren: Wer 2018 state-of-the-art sein wollte, hat seine eigenen Gifs. Diese können ganz einfach bei Giphy selbst hochgeladen werden – alles was ihr dazu braucht, ist ein verified Giphy Company Account. Mein aktueller Arbeitgeber (keine Weltmarke) hat diese Verifizierung innert 24 Stunden erhalten.

H2H statt B2B oder B2C

 2018 rückte der User mehr ins Zentrum denn je. Über das Konzept von H2H (Human to Human) habe ich erstmals 2018 gelesen. Bei der B2B-Kommunikation spricht man ja auch Menschen und nicht ein Unternehmen an. Durch der starke Fokus auf User findet im B2B Bereich auch immer mehr die Umdenke statt, Content für Personen (in Rollen z.B. Einkäufer) zu gestalten. Bei einem H2H-Ansatz werden dabei Personas für den Bereich B2B aber auch für den Bereich B2C erstellt. Der Content sollte jedoch in der gleichen Abteilung erstellt werden, um einen stringenten Markenauftritt zu gewährleisten. Mehr zum Thema H2H erfahrt ihr hier.

Echtheit

Brands müssen lernen, mehr wie Influencer zu denken. Nicht die Produkte-Platzier-Influencer, die in einer Zuckerwatte Die-Welt-ist-in-Ordnung Bubble leben, sondern jene, die auf Augenhöhe mit den Usern sind und wie «Freunde» wahrgenommen werden. Aufwendig produzierte Inhalte verfehlen oft ihre Wirkung, da sie von Usern als Werbung wahrgenommen werden. Ephemeral-Content – also Contnent mit einem Ablaufdatum (Instagram-Stories) – ist zum Storytelling Tool von Brands geworden, die ihren Usern näher sein wollen. Dies wird vor allem über Behind-The-Scene Eindrücke umgesetzt. So gibt es in Zürich beispielsweise einen Second-Hand-Store, der über die Instagram-Story die neusten Kleider präsentiert. Per Direct Message lassen sich die Kleidungsstücke 24h lang reservieren.

worth readingXenia Imbach